Nike Mercurial Superfly 11 Test
Nike Mercurial Superfly 11 Test: Ist der neue Fußballschuh von Mbappé und Ronaldo wirklich besser? Der Nike Mercurial Superfly 11 gehört zu den spannendsten Fußballschuh-Neuheiten des Jahres. Nike hat den Speed-Boot für die WM 2026 grundlegend überarbeitet und dabei deutlich mehr verändert als bei den letzten Generationen. Neue Air Zoom-Technologie, ein komplett neues Obermaterial und die Rückkehr zu einer klassischen Low-Cut-Konstruktion sorgen dafür, dass sich der Superfly 11 deutlich vom Vorgänger unterscheidet. Doch macht ihn das tatsächlich besser? Wir haben den neuen Nike Mercurial Superfly 11 ausführlich analysiert und zeigen euch die wichtigsten Stärken und Schwächen.


Erster Eindruck: Der größte Superfly-Sprung seit Jahren: Schon beim ersten Blick wird klar, dass Nike beim Mercurial Superfly 11 nicht nur kleine Anpassungen vorgenommen hat. Der Schuh wurde praktisch von Grund auf neu entwickelt. Besonders die riesige Air-Zoom-Einheit unter dem Vorfuß fällt sofort ins Auge und sorgt für einen völlig anderen Aufbau als beim Superfly 10. Gleichzeitig verabschiedet sich Nike vom bisherigen Gripknit-Obermaterial und setzt auf das neue Flyweave Ultra Upper. Auch die typische Dynamic-Fit-Konstruktion wurde verändert. Der Superfly ist erstmals seit vielen Jahren wieder deutlich niedriger geschnitten und erinnert damit an die frühen Mercurial-Generationen. Mit einem Gewicht von rund 175 bis 180 Gramm bleibt der Schuh dabei weiterhin extrem leicht und gehört zu den leichtesten Fußballschuhen auf dem Markt.


Das neue Flyweave Ultra Obermaterial im Test: Das neue Flyweave Ultra Upper ist die größte Veränderung am Superfly 11. Statt Gripknit und Flyknit verwendet Nike nun ein speziell entwickeltes Textilgewebe, das besonders dünn, leicht und gleichzeitig stabil sein soll.
In der Praxis überzeugt das Material überraschend schnell. Direkt aus der Box fühlt sich der Schuh deutlich weicher an als erwartet. Zwar merkt man zunächst die typische Struktur eines beschichteten Mesh-Materials, doch bereits nach wenigen Einheiten wird das Obermaterial spürbar geschmeidiger.
Besonders positiv fällt auf, dass der Schuh den Fuß sehr natürlich umschließt. Das Material bietet ausreichend Halt für schnelle Richtungswechsel, bleibt dabei aber flexibel genug, um jede Bewegung des Fußes mitzugehen. Das Ballgefühl bleibt direkt und minimalistisch, ohne unangenehm hart zu wirken.
Passform: Komfortabler als der Superfly 10: Eine der größten Überraschungen im Test ist die neue Passform. Während der Superfly 10 für viele Spieler recht eng ausfiel, wirkt der Superfly 11 deutlich zugänglicher.
Vor allem im Zehenbereich bietet der Schuh etwas mehr Platz. Die Zehen werden weniger stark zusammengedrückt und der Vorfuß fühlt sich insgesamt angenehmer an. Trotzdem bleibt die typische Mercurial-DNA erhalten. Der Schuh sitzt weiterhin eng, schnell und direkt am Fuß.
Besonders gelungen ist die neue Fersenkonstruktion. Nike verwendet wieder eine klassische Stitch-and-Turn-Ferse mit weichem Innenmaterial und optimal abgestimmter Polsterung. Dadurch entsteht eine der komfortabelsten Fersenkonstruktionen, die es bisher bei einem Mercurial gegeben hat.
Auch Spieler mit etwas breiteren Füßen könnten beim Superfly 11 erstmals eine echte Option finden. Zwar bleibt der Schuh kein klassischer Wide-Fit-Boot, er ist jedoch spürbar verzeihender als der Vorgänger.


Die neue Air Zoom Sohle: Revolution oder Marketing? Das wohl auffälligste Feature des Nike Mercurial Superfly 11 ist die neue Air Zoom Pod Konstruktion unter dem Vorfuß.
Bereits beim ersten Tragen spürt man die Luftkammer deutlich. Während sich die Air-Zoom-Einheit im Superfly 10 eher weich und komfortabel anfühlte, erzeugt die neue Konstruktion eine wesentlich stärkere Energierückgabe. Beim Sprinten entsteht tatsächlich das Gefühl, dass der Schuh nach vorne „zurückfedert“. Zusammen mit der extrem steifen Mittelsohle und den aggressiven Stollen ergibt sich eines der explosivsten Laufgefühle, die wir bisher bei einem Fußballschuh erlebt haben.
Allerdings wird genau dieses Feature auch die Meinungen spalten. Wer traditionelle Fußballschuhe bevorzugt, könnte die zusätzliche Dynamik als ungewohnt empfinden. Wer hingegen moderne Speed-Boots liebt, wird die neue Air-Zoom-Technologie wahrscheinlich feiern.
Traktion und Geschwindigkeit: Bei der Traktion gehört der Superfly 11 aktuell zur absoluten Spitzenklasse. Die großen Chevron-Stollen bieten enormen Grip bei Antritten und Richtungswechseln. Gleichzeitig sorgt die steife Sohlenplatte für eine extrem direkte Kraftübertragung.
Besonders Flügelspieler, Stürmer und offensive Außenverteidiger profitieren von diesem Setup. Der Schuh vermittelt konstant das Gefühl, schnell und explosiv unterwegs zu sein.
Ob der Schuh einen tatsächlich schneller macht, lässt sich natürlich schwer messen. Das subjektive Geschwindigkeitsgefühl gehört jedoch zu den besten, die wir aktuell auf dem Markt finden.


Vorteile des Nike Mercurial Superfly 11
- Extrem leichtes Gewicht
- Neues Flyweave Ultra Obermaterial überzeugt im Praxistest
- Deutlich verbesserte Passform
- Mehr Platz im Vorfuß als beim Superfly 10
- Hervorragende Fersenkonstruktion
- Extrem aggressives Speed-Gefühl
- Starke Energierückgabe durch die Air Zoom Pod
- Sehr guter Lockdown
Nachteile des Nike Mercurial Superfly 11
- Mit rund 300 Euro sehr teuer
- Air Zoom Pod wird nicht jedem gefallen
- Anfangs leichter Druck auf dem Spann möglich
- Weniger traditionelles Spielgefühl als frühere Mercurials
- Fersenbereich könnte für maximalen Lockdown etwas enger sein
Für wen lohnt sich der Nike Mercurial Superfly 11?
Der Nike Mercurial Superfly 11 richtet sich klar an Spieler, die maximale Geschwindigkeit suchen.
Besonders geeignet ist der Schuh für:
- Stürmer
- Flügelspieler
- Außenverteidiger
- schnelle Dribbler
- Spieler, die ein direktes Ballgefühl bevorzugen
Weniger geeignet ist der Schuh für Fußballer, die auf ein klassisches Ledergefühl oder maximalen Komfort setzen. Wer einen traditionellen Fußballschuh sucht, wird mit Modellen wie dem Tiempo oder Copa Pure wahrscheinlich glücklicher.
Fazit: Ist der Nike Mercurial Superfly 11 sein Geld wert?
Nike hat mit dem Mercurial Superfly 11 endlich wieder einen Fußballschuh geschaffen, der sich deutlich von seinem Vorgänger abhebt. Die neue Passform, das Flyweave Ultra Obermaterial und vor allem die aggressive Air-Zoom-Konstruktion machen den Schuh einzigartig.
Besonders beeindruckend ist die Kombination aus Komfort und Explosivität. Der Superfly 11 sitzt angenehmer am Fuß als der Superfly 10 und liefert gleichzeitig eines der direktesten und dynamischsten Laufgefühle auf dem Markt.
Für viele Spieler wird der Nike Mercurial Superfly 11 deshalb nicht nur besser sein als sein Vorgänger, sondern einer der besten Speed-Boots der letzten Jahre.


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Häufig gestellte Fragen zum Nike Mercurial Superfly 11
Ist der Nike Mercurial Superfly 11 besser als der Superfly 10? Ja. Vor allem Passform, Komfort und Energierückgabe wurden verbessert. Viele Spieler werden den Superfly 11 als die ausgewogenere Generation empfinden.
Ist der Nike Mercurial Superfly 11 für breite Füße geeignet? Ja, deutlich besser als frühere Mercurial-Modelle. Der Vorfuß bietet etwas mehr Platz und fällt weniger eng aus als beim Superfly 10.
Wie fällt der Nike Mercurial Superfly 11 aus? Der Schuh fällt größtenteils normal aus. Die meisten Spieler können ihre gewohnte Größe wählen.
Welche Profis tragen den Nike Mercurial Superfly 11? Zu den bekanntesten Spielern gehören Kylian Mbappé und Cristiano Ronaldo. Beide werden den Schuh auch bei der WM 2026 tragen.
Was ist neu am Nike Mercurial Superfly 11? Die wichtigsten Neuerungen sind das Flyweave Ultra Obermaterial, die neue Air Zoom Pod Konstruktion, die überarbeitete Passform sowie die Rückkehr zu einer niedrigeren Kragenkonstruktion.
Lohnt sich der Nike Mercurial Superfly 11? Wer einen modernen Speed-Boot mit maximaler Dynamik sucht, erhält aktuell einen der besten Fußballschuhe auf dem Markt. Der hohe Preis von rund 300 Euro bleibt jedoch ein wichtiger Faktor.
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